Juli 2026
Ablauf letzte Schulwoche
Der Ausklang des Schuljahres (27.-29.07.26) sieht wie folgt aus:
Montag, 27.07.2026
Alle Klassenstufen
Treffpunkt 8.00 Uhr im Schulhof
Alle Schülerinnen und Schüler sind herzlich eingeladen um an dem gemeinsam gestalteten Open-Air-Schulgottesdienst teilzunehmen, zu beten, singen und sich Gedanken zu machen. Die Teilnahme ist freiwillig.
Klassen 5-7
9.05 Uhr Treffpunkt im Klassenzimmer zur Anwesenheitskontrolle, danach bis 12.40 Uhr Sporttag. Fußball-Turnier auf dem Sportplatz und Wandball-Turnier in der Sporthalle. 12.40 Uhr Anwesenheitskontrolle im Foyer der Spothalle.
Klassen 8-10
9.20 Uhr Treffpunkt im Klassenzimmer, danach bis 12.45 Uhr SMV-Stationen, regulärer Unterricht und Bücherrückgabe nach Plan.
Alle Klassenstufen haben keinen Nachmittagsunterricht.
Die J1 wird sich an der Durchführung der Sporttage/ Schiedsrichter / Orga… beteiligen. Auch hier besteht Anwesenheitspflicht.
Dienstag, 28.07.26
Klassen 5-7
7.35 Uhr Treffpunkt im Klassenzimmer, SMV-Stationen, regulärer Unterricht und Bücherrückgabe nach Plan. Um 11 Uhr werden die Klassen zur Sporthalle gebracht. Nach einem Schüler-Lehrer-Duell Ende um 12.40 Uhr. Um 12.40 Uhr Anwesenheitskontrolle im Foyer der Sporthalle.
Klassen 8-10
7.35 Uhr Treffpunkt im Klassenzimmer zur Anwesenheitskontrolle danach bis 12.40 Uhr Sporttag. Fußball-Turnier auf dem Sportplatz und Basketball-Turnier in der Sporthalle. Nach einem Schüler-Lehrer-Duell: Ende um 12.40 Uhr. Um 12.40 Uhr Anwesenheitskontrolle im Foyer der Sporthalle.
Auch hier gilt für alle Klassenstufen um 12.45 Uhr ist Schluss, es findet kein Nachmittagsunterricht statt.
Letzter Schultag am Mittwoch 29.07.26
8.05 Uhr Treffpunkt im Klassenzimmer zur Anwesenheitsüberprüfung
8.20 – 9.25 Uhr gemeinsame Abschlussveranstaltung der SMV und der Schulleitung für alle Klassenstufen in der Sporthalle „Im Grüner“. Anwesenheitspflicht.
9.45 – 10.55 Uhr Klassenlehrerstunde mit Ausgabe der Schuljahresendzeugnisse
10.55 Uhr Unterrichtsende und ab in die S O M M E R F E R I E N 2026 !!!
P.S.:
Der 1. Schultag ist am Montag, den 14.09.2026, Beginn um 8.05 Uhr für alle Schüler/innen!
ZEUGNISSE: Falls SchülerInnen am Mittwoch nicht in der Schule sein können, bieten wir Ihnen an, das Zeugnis am Donnerstag (8.30-14 Uhr) oder Freitag (8.30-13 Uhr) im Sekretariat abzuholen, soweit dieses nicht MitschülerInnen übernehmen dürfen (Berechtigung für KL in diesem Fall bitte mitgeben/Bescheid geben). Wir erhalten die nicht ausgegebenen Zeugnisse von den Klassenlehrern erst am Mittwoch nach 11 Uhr und das Sekretariat schließt am letzten Schultag bereits um 12 Uhr. Deshalb Abholung am Donnerstag oder Freitag (30.07./31.07.) möglich.
Die FUNDKISTE ist prall gefüllt, nicht Abgeholtes wird in den Ferien entsorgt. Siehe: Fundsachen am ESG und trotzdem nochmal selber schauen, falls etwas vermisst wird!
SCHLIESSFÄCHER: Die angemieteten Schließfächer müssen bis zum letzten Schultag unbedingt VOLLSTÄNDIG LEERGERÄUMT sein. Die Schließfächer werden zum neuen Schuljahr größtenteils neu zugeteilt. Die Neuzuteilung und Infos erfolgen direkt durch die Firma Astra.
PERSÖNLICHE GEGENSTÄNDE im Klassenzimmer müssen bis zum letzten Schultag mit nach Hause genommen werden.
Das Sekretariat ist noch bis Montag, den 03.08.2026 und wieder ab Mittwoch, den 09.09.26 von 8:30 – 13 Uhr besetzt.
Gute Erholung und viel Spaß wünschen die Schulleitung und das Kollegium des ESG.
Renaissance Klasse 8 im Tecspaze
Klasse 8 befasst sich mit der Renaissance und erstellt Videoclips
Am Dienstag, den 21. Juli 26 besuchten Schülerinnen und Schüler der Klassen 8c und 8d im Rahmen des evangelischen Religionsunterrichts mit ihrer Lehrerin Christine Kutzner-Apostel das Melanchthonhaus. Die Ausstellung „Wir müssen reden“ lieferte das Material für Videoclips, die in der Digitalwerkstatt Tecspaze hergestellt werden sollten.
Einerseits befasst sich die Ausstellung mit Philipp Melanchthon und Johann Georg Faust, die zwar Zeitgenossen waren, doch unterschiedlicher kaum sein konnten. Melanchthon, der die menschliche Vernunft betonte und die göttliche Ordnung keinesfalls in Frage stellte, steht der Grenzgänger Faust gegenüber, von dem die Sage geht, er habe sich auf den Teufel eingelassen und sei bei dem Versuch, Gold herzustellen, in Stücke gerissen.
Fragestellungen, die die Menschen der Frühen Neuzeit beschäftigten, sollten nun auch die Schülerinnen und Schüler inspirieren: Was ist der Mensch? Wo finde ich Ruhe? Habe ich mein Schicksal in der Hand?
In der Digitalwerkstatt Tecspaze wartete schon Prof. Dr. Jürgen Scheible auf die Gruppe. Er erklärte, wie man Hintergrundbilder erstellt, Figuren einfügt und diese zum Sprechen bringt. Die Schülerinnen und Schüler erstellten Texte aufgrund der Informationen aus der Ausstellung und ließen Melanchthon, Luther und auch Erasmus von Rotterdam lebendig werden. Manche versetzten die Denker in die Moderne und ließen beispielsweise Melanchthon ein Gespräch mit einem Youtuber in einem Auto führen. Andere stellten sich vor, Luther und Melanchthon würden in iner Fensehshow auftreten. Hierbei stand Emily Breihof von Tecspaze zusätzlich allen zur Seite und half, wenn es nötig war.
Dank der modernen Medien konnten die Schülerinnen und Schüler kreativ sein und die Renaissance und Ihre Gedankenwelt für den modernen Menschen erfahrbar machen.
Tecspaze bietet viele Möglichkeiten,Schülerinnen und Schüler mit der digitalen Welt vertraut zu machen, das noch völlig kostenlos und mit sehr großem Engagement aller, die dort tätig sind.
Die Macht der Musik
Szenen aus „Die Kinder des Monsieur Mathieu“
Der Film „Die Kinder des Monsieur Mathieu“ von Christophe Barratier aus dem Jahr 2004 gehört längst zu den wohl bekanntesten Streifen des französischen Kinos.
Sieben Szenen aus dem Film brachte der Unterstufenchor von Daniela Wolff (musikalische Leitung) zusammen mit Schülerinnen aus der 10. Klasse auf die Bühne (Schauspielleitung Christine Belec).
Der Film wie auch die Szenen erzählen von der Macht der Musik, die Menschen zusammenbringt und, wenn Menschen eben singen oder musizieren, das Beste in ihnen weckt.
Aus Monsieur Mathieu wurde nun Madame Mathieu (Karla Wolff). Sie kommt in das Jungeninternat, das von Madame Rachin (Erika Sedello) mit eiserner Hand geführt wird. Auch die Concierge Mère Maxence (Marie Zunker) leidet unter dem harten Regiment von Mme Rachin.
Die Schüler, allesamt aus schwierigen Verhältnissen, probieren mit allerlei Schabernack aus, wie weit sie bei Mme Mathieu gehen können.
Morhange (Louis Balzer), Le Querrec (Felix Klepper), Corbin (Josephine Stadie) und Pépinot (Adam Arnaout) werden von Mme Mathieu dabei erwischt, wie sie ein Spottlied auf ihre neue Lehrerin singen. Das veranlasst sie, mit ihren Schülern zu singen, was die schwierigen Jungen spüren lasst, dass jemand ihnen zugewandt ist und ihre Talente und Fähigkeiten zu fördern weiß.
Das alles wird von der Internatsleitung nicht gern gesehen und man findet einen Grund, sich der sensiblen und freundlichen Lehrerin zu entledigen. Sie muss das Internat verlassen, doch die Schüler lassen Papierflieger fliegen als Zeichen der Verbindung. Und der kleine Pépinot, der immer samstags auf seinen Vater wartete, darf mit.
Eine schöne Geschichte, die erzählt, wie Menschen sich entwickeln können, wenn sie musikalisch gefördert werden, wie über die Musik Zusammengehörigkeit entsteht und sich auch das Schicksal zum Guten wenden kann.
Damit trotz der französischen Sprache auch jeder Zuschauer alles verstehen kann, trat Lars Dürrfeld als Erzähler auf.
Der Untertstufenchor zeigte, wie schön alle Schülerinnen und Schüler französisch singen. Das Publikum verlangte vom Chor eine Zugabe, weil es einfach so begeistert war von den jungen Schülerinnen und Schülern, vom Klang dieses jungen Chores, der Lieder von Bruno Calais, und Jean-Philippe Rameau so stimmungsvoll zu Gehör brachte. Monika Carl-Hoffmann hat den Chor am Flügel begleitet.
Zeitzeugenbericht am ESG
Norbert Sachse fordert zum Schutz der Demokratie auf
„Ich bin in einer Diktatur groß geworden.“ Angesichts der aktuellen Entwicklungen sei es ihm ein großes Anliegen aufzuklären, erwiderte Norbert Sachse auf die Frage, warum er auch im Rentenalter immer noch von Schule zu Schule tingelt, um von seinen Erfahrungen als rebellischer Jugendlicher und junger Erwachsener in der DDR zu berichten.
Am vergangenen Freitag war er zu Gast am Edith-Stein-Gymnasium, um allen neunten Klassen von seinen Erlebnissen zu berichten. Als Ausgangspunkt nutze er einen Auszug aus seinem Buch „Akte S. Fünf Jahre in den Mühlen des MfS“, aus welchem er seine Festnahme und den ersten Tag im Gefängnis unter menschenunwürdigen Bedingungen und Psychoterror schilderte. Mitten aus dem Unterricht an der Berufsschule wurde der damals 17-Jährige wegen staatsfeindlicher Hetze in Handschellen in die Untersuchungshaft und schließlich ins Gefängnis abgeführt.
Er hatte Flugblätter gegen die DDR-Obrigkeit verteilt und Hakenkreuze auf Sowjetsymbole gesprüht, um zu verdeutlichen, dass der Einmarsch der Sowjetunion in die Tschechoslowakei im Rahmen des Prager Frühlings 1968 mit dem Einmarsch der Nationalsozialisten gleichzusetzen sei. Dabei war er bis dahin eigentlich auf dem besten Wege gewesen ein vorbildlicher Kommunist zu werden. Der Vater war seit jeher Mitglied der SED und auch Norbert Sachse hatte als Kind und Jugendlicher alle sogenannten Kaderschmieden wie die FDJ durchlaufen. Er hatte sich sogar für die Kadettenschule in Moskau beworben: „Ich wollte unsere Welt vor dem bösen Westen beschützen“, erinnert er sich. Zum Vorstellungstermin an dieser Schule ist er dann aber schon nicht mehr aufgetaucht. Denn zwischenzeitlich hatte er beobachtet wie sich die Militärcamps der Sowjetunion aufbauten, wie diese in die Tschechoslowakei einmarschierten, hatte Gefangenentransporte mit jungen Leuten gesehen, kaum älter als er selbst, festgebunden mit Kabelbindern. Das passte nicht in sein Weltbild des humanen Kommunismus, von dem man ihm erzählt hatte. Zumal er doch sogar in Feriencamps mit tschechoslowakischen Kindern viel Zeit verbracht hatte. Von da an fing er an heimlich Westradio zu hören und erlangte dabei völlig neue Erkenntnisse. Und so malte er mit 15 die Hakenkreuze auf russische Panzer und verteilte mit 16 Flugblätter. Später sollte er erfahren, dass zu diesem Zeitpunkt bereits nach ihm gefahndet wurde.
Nach der Entlassung aus der Haft verwehrte man ihm die Möglichkeit einer Berufsausbildung; seine Ausreiseanträge wurden aber dennoch stets abgelehnt. Erst als er sich auf dem Berliner Alexanderplatz selbst anzündete, erreichte er einen Freikauf durch die Bundesrepublik.
Mit vielen Details und persönlichen, auch humorvollen Anekdoten versuchte Norbert Sachse den Neuntklässlern des ESG möglichst viel von seinen Erfahrungen mitzugeben und schloss seinen Vortrag mit einem eindeutigen Appell: Meistens merke man erst wie gut es einem in der Demokratie gehe, wenn man sie nicht mehr habe. Die aktuellen politischen Entwicklungen in Deutschland bereiten ihm große Sorgen, sodass er alles darauf anlegt, die Jugend davon zu überzeugen, unsere Demokratie zu schützen.
"Läuteordnung bei großer Hitze" vom 13.-17.07.
Liebe Schulgemeinschaft,
für die kommende Woche (13.07. - 17.07.26) ist wieder große Hitze für unsere Region vorhergesagt. Wir werden daher für die komplette Woche auf die bekannte "Läuteordnung bei großer Hitze" (siehe Anhang) umsteigen.
Danach, also ab dem 20. Juli, geht es dann wieder mit der regulären Stundentafel weiter, es sei denn, Sie hören erneut von mir.
Bitte beachten Sie, dass mit der "Läuteordnung bei großer Hitze" noch kein Hitzefrei verknüpft ist. D.h. der Unterricht am Nachmittag wird zunächst stattfinden, wobei festzuhalten ist, dass am Mittwoch und Donnerstag ohnehin die Nachmittage aufgrund der Notenkonferenzen unterrichtsfrei sind.
Sollte die Wetterlage es nötig machen, dass in der kommenden Woche zusätzlich zur "Läuteordnung bei großer Hitze" Nachmittagsstunden ganz entfallen müssen, wird dies gesondert bekanntgegeben.
Herzliche Grüße
Daniel Krüger

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