Drei Wochen in Hurlingham: Austauschschüler*innen erleben Politik, Geschichte und gelebte Kultur
Hurlingham/Buenos Aires – Drei Wochen lang tauchten Schüler*innen im Rahmen eines Austauschprogramms mit der Deutschen Schule Hurlingham in das Alltags- und Kulturleben Argentiniens ein. Neben dem Besuch des Unterrichts standen Exkursionen in die Hauptstadt ebenso auf dem Programm wie Stadterkundungen in Hurlingham selbst. Der Aufenthalt verband politische Bildung, Erinnerungskultur und gelebte Traditionen – und hinterließ bleibende Eindrücke.
Im Austausch mit der Deutschen Schule Hurlingham erlebten die Jugendlichen den argentinischen Schulalltag unmittelbar. Sie nahmen am regulären Unterricht teil, tauschten sich mit ihren Gastgeber*innen aus und lernten landestypische Traditionen kennen. In Tanzworkshops probierten sie Tango und Chacarera aus – Rhythmen, die sowohl städtische als auch ländliche Kultur widerspiegeln. Die Zubereitung der beliebten Chocotorta mit der 7ten Klasse war das kulinarische Highlight bei dem das gemeinsame Arbeiten, Verkosten und Erzählen die Brücke zwischen den Kulturen bildete.
Mehrere Ausflüge führten die Gruppe nach Buenos Aires, wo zentrale Orte der argentinischen Geschichte und Gegenwart besucht wurden. Am Nationalkongress erhielten die Jugendlichen Einblicke in parlamentarische Abläufe und die Architektur des politischen Zentrums. Auf der Plaza de Mayo, flankiert von der Casa Rosada, begegneten ihnen die Schauplätze der argentinischen Demokratiebewegungen. Zeitgenössische Perspektiven eröffnete die Puente de la Mujer im modernen Stadtviertel Puerto Madero. Weitere Stationen waren die Floralis Genérica im Stadtteil Recoleta und das traditionsreiche Viertel La Boca mit der farbenfrohen Straße El Caminito – ein Symbol für Einwanderung, Kunst und Tango.
Auch Hurlingham selbst wurde erkundet. Ein Schwerpunkt lag auf der lokalen Stadtgeschichte, die sich am Paseo Histórico anschaulich nachvollziehen lässt. Besonderes Gewicht erhielt der Besuch des städtischen Menschenrechtszentrums, das den verschwundenen Opfern der Militärdiktatur gewidmet ist und als Mahnmal fungiert. Im Anschluss vertieften die Schüler*innen das Thema in einer gemeinsamen Unterrichtsstunde mit der 9. Klasse: Menschenrechte, historische Verantwortung und zivilgesellschaftliches Engagement standen dabei im Mittelpunkt.
Der dreiwöchige Aufenthalt zeigte, wie facettenreich Lernen außerhalb des Klassenzimmers sein kann. Für die beteiligten Schüler*innen bleibt die Erfahrung eines lebendigen Austauschs – und die Erkenntnis, dass Verständigung dort wächst, wo Menschen einander im Alltag begegnen.
UNESCO Schüler:innenseminar "Landtagswahl im Ländle 2026"
Vom 2. bis 4. März 2026 fand in Bad Urach das UNESCO Schüler:innenseminar "Landtagswahl im Ländle 2026 - Diskutieren, entscheiden, mitbestimmen!" statt. 30 Schülerinnen und Schüler aus 16 unterschiedlichen UNESCO-Projektschulen aus ganz Baden-Württemberg kamen in der Landeszentrale für politische Bildung (LpB) im Haus auf der Alb zusammen. Die Kosten wurden dankenswerterweise vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport getragen.
Zwei Referenten der Außenstelle Heidelberg der LpB führten die Teilnehmenden durch ein abwechslungsreiches Programm. Dabei standen ein Planspiel zum Gesetzgebungsprozess im Landtag von Baden-Württemberg (LÄNDtag), ein Workshop zu KI-erzeugten Bildern aus Wahlprogrammen (Landtagswahl.AI), der Wahl-O-Mat on Tour zu den Positionen der Parteien sowie ein unterhaltsames PubQuiz zur Landtagswahl 2026 auf der Agenda.
Unter der Leitung von Sandra Gehrke (stellv. Landeskoordinatorin) und Fabiola Winz (Regionalkoordinatorin) gab es zusätzlich einen UNESCO-spezifischen Austausch von Projekten an den eigenen Schulen, einen Escape-Room zu den verschiedenen UNESCO-Säulen und die konkrete Planung für den Projekttag 2026 mit dem Thema "Grenzen überwinden".
Dieses Seminar bot den Teilnehmenden nicht nur die Möglichkeit, sich politisch zu engagieren, sondern auch wertvolle Erfahrungen im regionalen Austausch und in der UNESCO-Projektarbeit zu sammeln.
Das ESG wurde durch die Oberstufen Schülerin Mirijam und den Oberstufenschüler Milan vertreten.
Energiesparwettbewerb für alle ESG-Familien
Seit einiger Zeit liegen nun die Stromrechnungen von 2025 vor! Konnten auch Sie Energie und somit Geld einsparen?
Am ESG konnten vergangenes Jahr 12.650 kWh Strom im Vergleich zu den Durchschnittswerten der Vor-Corona-Jahre 2017-2019 eingespart werden; das waren sogar noch einmal 2.000 kWh mehr als 2024.
Diese Einsparung entspricht 11,5 % und dem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 3-4 Einfamilienhäusern!
Eine erneute Win-Win-Situation für das ESG, die Stadt Bretten und das Klima! Ein Drittel der so eingesparten über 3.500 € verbleiben bei der Stadt Bretten, ein Drittel erhält das ESG zur freien Verfügung und das verbleibende Drittel muss die Stadt Bretten in weitere Energieeinsparmaßnahmen an unserer Schule einsetzen. Dieses Geld wird uns den weiteren Umstieg auf LED-Beleuchtung in den Klassenzimmern ermöglichen – traditionell stellt auch das ESG sein Drittel hierfür zur Verfügung.
Nicht vergessen werden sollte hierbei auch der pädagogische Effekt und die Botschaft, dass Energiesparen mit Wettbewerbscharakter sogar Spaß machen kann! Die junge Generation kann sehen, wie sie ganz leicht – nur mit ein wenig Aufmerksamkeit – einerseits Geld einsparen und andererseits auch dem Klimawandel entgegenwirken kann. Und dies ganz ohne erhobenen Zeigefinger, sondern motiviert durch die ablesbaren positiven Ergebnisse!
Wir hoffen nun auf ein weiteres gutes Einsparjahr 2026!!!
War es Ihnen auch möglich Strom einzusparen?
Vergleichen Sie (zusammen mit Ihren Kindern) Ihre letzten beiden Stromrechnungen!
Konnten auch Sie 11,5% oder mehr Kilowattstunden einsparen? Wenn ja, dann erhalten Sie von der Umwelt-AG eine LED-Lampe sowie zwei weitere Überraschungen!
Die drei Familien mit der größten prozentualen Einsparung erhalten noch einen zusätzlichen Überraschungs-Preis!
Lassen Sie eine Kopie der Belege am besten über den Klassenlehrer (bitte mit Namen und Klasse des Kindes versehen) Frau Wigand zukommen.
Chemie-LK besucht das Schülerlabor des KIT
Am 6. März haben wir, der Chemie LK vom Edith-Stein-Gymnasium in Bretten, das Schülerlabor im KIT-Karlsruhe besucht. Unser Ziel war es, im Rahmen der nachhaltigen Forschung in zwei Experimenten Biodiesel und Seife aus Rapsöl herzustellen, was uns nach einigen Stunden auch gelungen ist. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe statt.
Nachdem wir unsere Schutzkleidung angezogen und die Sicherheitsunterweisung durchgesprochen haben, wurden wir den Lehramtsstudent*innen zugeteilt, die uns den Tag über begleiten und helfen werden. Der Großteil der Experimente fand im Abzug statt. An zwei verschiedenen Stativen haben wir die beiden Experimente in Kleingruppen durchgeführt. Parallel zu der praktischen Arbeit haben wir auch die Theorie bearbeitet, um besser zu verstehen, wie unsere Reaktionen funktionieren.
Gegen 12 Uhr haben wir zusammen mit den Student*innen in der Mensa gegessen, was uns den Alltag in der Uni nochmal nähergebracht hat. Nach dem Mittagessen sind wir zu unseren Experimenten zurückgekehrt. Um die Zwischenergebnisse zu testen, haben wir eine Dünnschichtchromatografie durchgeführt. Um die finalen Ergebnisse zu erhalten und die Reinheit des hergestellten Biodiesels zu ermitteln, haben wir den Brechungsindex unserer Produkte im Refraktometer überprüft. Es gab zwar leichte Abweichungen vom Literaturwert, doch unsere Ergebnisse waren klar als Biodiesel und im zweiten Versuch als Seife erkennbar.
Neben dem Experimentieren bekamen wir auch eine Führung durch die Labore am KIT. Es war sehr inspirierend, die Arbeit der Doktoranden vor sich zu sehen.
Es war spannend, die im Unterricht erlernte Theorie im Labor in die Praxis umsetzen zu können. Am Ende hatten wir Biodiesel und Seife hergestellt. Die Seife konnten wir zwar leider nicht benutzen, doch es war interessant, nach einem Tag im Labor sein selbst hergestelltes Produkt in der Hand zu halten. Der Ausflug ans KIT war lehrreich und hat uns allen Spaß gemacht. Am Ende waren wir zwar alle relativ erschöpft, doch die Erfahrung war spannend und wir würden es jedem weiterempfehlen.
Osterferienprogramm des Tecspaze-Bretten
Wir bieten ein spannendes und abwechslungsreiches Programm für die Osterferien – jeden Werktag OpenSpaze von 15:30 bis 18:00 und dazu einzigartige, inspirierende Ein- und Mehrtagesworkshops (Details siehe Anhang)! Alles kostenlos und ab sofort auf www.tecspaze.de buchbar; in den Workshops ist auf Wunsch ein kostenloses Mittagessen enthalten.
Euer tecspaze-Team

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